Erweiterung der Alterssiedlung Kantengut, Chur – Identitätsstiftende Wegebeleuchtung

Erweiterung der Alterssiedlung Kantengut, Chur – Identitätsstiftende Wegebeleuchtung

Orientierung und Geborgenheit

Für den Erweiterungsbau der Alterssiedlung Kantengut in Chur entwickelte das Planungsbüro Gradation zusammen mit den BUR-Architekten ein Lichtkonzept, das Klarheit, Wiedererkennbarkeit und atmosphärische Qualität vereint.

Ort

Haus Carmenna, Cadonaustrasse, Chur

Bauherrschaft

Christian Bener-Dalp Stiftung, Chur

Architektur

BUR Architekt*innen AG, Zürich

Bauingenieurwesen

Ferrari Gartmann AG, Chur

Landschaftsarchitektur

KuhnLandschaftsarchitekten GmbH, Zürich

Begleitende Lichtplanung

Gradation, Zürich

Fotografie

Simon Menges

Leistungsumfang

86 × Betoneinbaudeckenleuchte ku2-be-dl-cc-3000-4

3 × Betoneinbaudeckenleuchte ku2-be-p-cc-3000-4

„Ziel war es, ein durchgängiges Erscheinungsbild für öffentliche und halböffentliche Bereiche zu schaffen, das den Charakter des Gebäudes unterstützt und gleichzeitig ein Gefühl von Orientierung und Geborgenheit vermittelt.“

Claude Hidber, Lichtplaner und Gründer von Gradation

Zentrales Element des Lichtkonzeptes ist die Glaskugel ku2, die als Decken- und Pendelleuchte im Einsatz ist.
Um die Leuchten in Beton integrieren zu können, wurde eine spezielle Montagelösung entwickelt.
Durch diese Erweiterung der bestehenden Leuchtenserie ist ein kohärentes Lichtbild entstanden,
das unterschiedlichen architektonischen Anforderungen gerecht wird.

„Die Leuchten treten nicht nur als funktionale Lichtquellen in Erscheinung,
sondern inszenieren gezielt das Zusammenspiel von Form, Materialität und Licht.
So erzeugen sie sanfte Kontraste, rhythmisieren die Räume und tragen wesentlich zur atmosphärischen Qualität des Innenraums bei.“

Claude Hidber

„Die leuchtende Kugel wirkt als identitätsstiftendes Wiedererkennungselement innerhalb des Gebäudes und übersetzt das architektonische Konzept in eine klare, ruhige Lichtsprache.“

Claude Hidber

Der Erweiterungsbau ergänzt das bestehende Ensemble aus Pflegeheim, Alterswohnungen und gemeinschaftlichen Nutzungen. Er fügt sich in die parkartige Gesamtstruktur ein, geht im Besonderen auf die Topografie des Ortes am Südhang von Masans ein und ist konzeptionell von einer klaren Dualität geprägt.

Während die straßenzugewandte Gebäudeseite der Begegnung dient, ist die Talseite dem Wohnen und Rückzug vorbehalten. Die Erschließungszonen des Hauses verbinden beides – mit hohem Anspruch an intuitive Orientierung.